Allgemeine Geschäftsbedingungen

Allgemeine Geschäftsbedingungen (AGB)

für Besuchs- und Streichelhund-Dienstleistungen

1. Geltungsbereich

(1) Die nachfolgenden Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) gelten für alle Verträge zwischen Besuchs- und Streichelhunde Kerstin Schwaak (im Folgenden „Anbieter“) und den Kundinnen und Kunden (im Folgenden „Kunde“) über Besuchs- und Streichelhund-Dienstleistungen.

(2) Kunden können Verbraucher (§ 13 BGB) oder Unternehmer (§ 14 BGB) sein.

2. Vertragsgegenstand

Der Anbieter erbringt Dienstleistungen in Form von Besuchen mit geschulten Besuchs- oder Streichelhunden, z. B. in Pflegeeinrichtungen, Schulen, Kindergärten, Unternehmen oder im privaten Umfeld. Inhalte und Umfang der Leistungen ergeben sich aus den individuell vereinbarten Terminen oder schriftlichen Absprachen. Es werden keine therapeutischen Leistungen angeboten.

3. Vertragsschluss

(1) Ein Vertrag kommt ausschließlich durch persönliche oder schriftliche Terminvereinbarung zwischen Anbieter und Kunde zustande.

(2) Angebote des Anbieters sind unverbindlich. Ein verbindlicher Vertrag entsteht erst durch Bestätigung des Termins per E-Mail, Nachricht oder Unterschrift.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

(1) Es gelten die zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses vereinbarten Preise.
(2) Alle Preise sind gem. § 19 UStG umsatzsteuerfrei.

(3) Die Zahlung erfolgt nach der vereinbarten Zahlungsart, z. B. per Rechnung, Überweisung oder Barzahlung.
(4) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen zu begleichen, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

5. Durchführung der Dienstleistung

(1) Der Anbieter führt die vereinbarten Leistungen sorgfältig und fachgerecht durch.
(2) Der Kunde hat sicherzustellen, dass die örtlichen Gegebenheiten eine sichere Durchführung ermöglichen.
(3) Der Anbieter behält sich vor, Leistungen nicht durchzuführen oder abzubrechen, wenn eine Gefährdung für Mensch oder Tier besteht (z. B. aggressive Personen, ungeeignete Umgebung, Krankheit des Hundes).

6. Terminänderungen und Stornierungen

(1) Terminänderungen durch den Kunden müssen spätestens 48 Stunden vor dem vereinbarten Termin mitgeteilt werden.
(2) Bei kurzfristigen Absagen oder Nichterscheinen kann der Anbieter 30 % des vereinbarten Entgelts berechnen.
(3) Muss ein Termin aufgrund unvorhersehbarer Umstände (z. B. Krankheit des Hundes, höhere Gewalt) entfallen, informiert der Anbieter den Kunden unverzüglich. Ein Anspruch auf Schadensersatz besteht nicht; in diesem Fall wird ein Ersatztermin vereinbart.

7. Ausschluss des Widerrufsrechts

Der Kunde nimmt zur Kenntnis, dass für individuell vereinbarte Dienstleistungen, die zu einem festen Termin erbracht werden, kein Widerrufsrecht besteht (§ 312g Abs. 2 Nr. 9 BGB).
Der Anbieter erbringt seine Leistungen ausschließlich auf ausdrücklichen Wunsch des Kunden zu einem individuell vereinbarten Termin, sodass ein Widerruf gesetzlich ausgeschlossen ist.

8. Haftung

(1) Der Anbieter haftet nur für Schäden, die durch vorsätzliches oder grob fahrlässiges Verhalten verursacht wurden.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung wesentlicher Vertragspflichten (Kardinalpflichten), begrenzt auf den vorhersehbaren Schaden.
(3) Eine Haftung für Schäden, die durch unsachgemäßen Umgang des Kunden oder Dritter verursacht werden, ist ausgeschlossen.
(4) Der Hund wird regelmäßig tierärztlich untersucht und ist haftpflichtversichert. Für etwaige Schäden, die dennoch durch den Hund entstehen, haftet der Anbieter im Rahmen der bestehenden Haftpflichtversicherung.

9. Pflichten des Kunden

(1) Der Kunde stellt sicher, dass die anwesenden Personen respektvoll und verantwortungsbewusst mit dem Hund umgehen.
(2) Der Kunde hat den Anbieter vorab über mögliche Risiken zu informieren, z. B. Allergien, Verhaltensauffälligkeiten von Personen oder andere Umstände, die die Sicherheit beeinträchtigen könnten.

10. Datenschutz

Der Anbieter verarbeitet personenbezogene Daten des Kunden ausschließlich im Rahmen der gesetzlichen Bestimmungen. Eine gesonderte Datenschutzerklärung ist auf der Website abrufbar.

11. Schlussbestimmungen

(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
(2) Sollten einzelne Bestimmungen dieser AGB unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
(3) Gerichtsstand ist, sofern der Kunde Unternehmer ist, der Sitz des Anbieters.

Mit Buchung einer Leistung werden die oben genannten AGB anerkannt.